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Damit Sie keine "bösen" Überraschungen vor Ort erleben, reservieren Sie doch einfach rechtzeitig Ihre Wunschleistungen.

Im Sommerfahrplan wird bei den Bergbahnen jeweils freitags, samstags und vor Feiertagen die Einsatzzeit verlängert. Bei der Standseilbahn endet die Betriebszeit um 23:21Uhr und bei der Schwebebahn ist eine Fahrt bis 21:21Uhr möglich. Die genauen Abfahrtszeiten entnehmen Sie bitte den Fahrplänen.

„Blick auf den Loschwitzer Elbhang, mit aktueller Temperatur“

Neues Tellkamp-Buch erscheint später
Das neue Buch des Schriftstellers Uwe Tellkamp wird später als bislang geplant erscheinen. Wie der Berliner Suhrkamp-Verlag mitteilt, wird «Die Schwebebahn - Dresdner Erkundungen» erst Mitte November vorliegen. Bislang war September vorgesehen. Erscheinen soll das Buch im Insel-Verlag von Suhrkamp.
Gründe für den Aufschub wurden nicht genannt. Mit dem neuen Werk entführt Tellkamp nach Angaben des Insel-Verlags den Leser erneut in seine Heimatstadt Dresden, wo er 1968 geboren wurde. Bekanntheit erreichte der ausgebildete Arzt mit seinem 2008 erschienenen Roman «Der Turm». Tellkamp erhielt dafür unter anderem den Deutschen Buchpreis.
Der Roman wurde bisher mehr als 700 000 Mal verkauft und soll in einer Bühnenversion am 24. September im Großen Haus des Staatsschauspiels Dresden aufgeführt werden. Dafür werden noch allerlei ostalgische Requisiten gesucht, genauer gesagt FDJ-Hemden in allen Größen. Wer noch Exemplare der einstigen Jugend-Uniform in Dunkelblau im Keller oder auf dem Dachboden hat, darf diese gern an das Theater weitergeben. Alle Angebote können bis zum 2.September an folgende Adresse gerichtet werden: Staatsschauspiel Dresden, Stichwort Kostüm, Theaterstraße 2, 01067 Dresden. Anfragen sind außerdem möglich unter Telefon 4913827 beziehungsweise per E-Mail an info@staatsschauspiel-dresden.de. Eine für den 19. September geplante Lesung des neuen Buches mit Tellkamp im Staatsschauspiel entfällt.




"Lahmann-Sanatorium" soll verkauft werden
Das alte Lahmann-Sanatorium soll in Kürze verkauft werden, so Geschäftsführer Kurt Wilkin von der Augustinum gGmbH. Der Firma gehört das Gelände seit 1996. Im September könnten die Gebäude den Besitzer wechseln. Derzeit finden Verhandlungen mit drei Interessenten statt. Sie planen, Wohnungen und Gewerbeflächen zu errichten. Die denkmalgeschützten Bauten des Lahmann-Sanatoriums standen seit dem Abzug der Roten Armee leer. Die Augustinum-Stiftung wollte ursprünglich ein Luxus-Altenheim eröffnen. Die Pläne scheiterten am fehlenden Interesse der Dresdner. Seit 1999 wurden nur noch erhaltende Baumaßnahmen durchgeführt.

„Bräustübel“ wieder geöffnet
Die historisch renovierte Gaststätte Bräustübel liegt direkt neben dem Eingang zur Standseilbahn am Körnerplatz. Ursprünglich als Zollstation für das Blaue Wunder errichtet, beherbergte dieses Gebäude auch die Diensträume der Loschwitzer Ortspolizei mit drei Arrestzellen. An der Fassade befindet sich ein in den Zwanziger Jahren entstandenes Wandbild, welches einen Bier trinkenden Ritter auf seinem Pferd zeigt. Das in der Nachkriegszeit entfernte Gemälde konnte 2004 nach historischen Vorlagen rekonstruiert werden.
Der Dresdner Gastwirt Adrian Petters hat die Räume von der Stadt gepachtet. Das Bräustübel kann wieder zu einem gemütlichen Ort, mit entsprechendem Getränke- und Imbissangebot werden. Auch für Vereinsarbeit soll es zur Verfügung stehen. Nach umfangreichen Umbauarbeiten ist die Bar samt Saal und Biergarten seit 02.Juli 2010 wieder geöffnet.


Alte Uhr am Körnerplatz kommt zurück
Der Ortsverein Loschwitz/Wachwitz will die alte Auslegeruhr an ihren historischen Ort am Körnerplatz wieder anbringen. Dort hing die beleuchtete Zeitanzeige am Gebäudekomplex der Bäckerei Wippler. Lange war sie verschollen, nun ist sie wieder aufgetaucht. Bis die Uhr wieder die Zeit zeigen kann, muss sie repariert werden.

„Mosaiksteine“ im Ortsamt Loschwitz
Im Ortsamt Loschwitz, Grundstraße 3, ist eine neue Ausstellung zu sehen. Sie trägt den Titel „Mosaiksteine“ und ist dem Denkmalpfleger Hans Nadler zum 100. Geburtstag gewidmet. Der „Ortsverein Loschwitz-Wachwitz e.V.“ als Ausrichter macht u.a. mit den Elbhanggesprächen, mit Publikationen und Ausstellungen auf seine Geschichte und den Stadtteil aufmerksam.

„Schöne Aussicht“ ab Frühjahr 2011 wieder offen
Die im Januar geschlossene Ausflugsgaststätte „Schöne Aussicht“ auf der Krügerstraße 1 soll im Frühjahr des kommenden Jahres wieder öffnen. Darüber informierte die neue Eigentümergemeinschaft. Die hatte das Objekt kürzlich von der Dresdner Immobilienfirma USD gekauft. Die USD wollte die letzte gastronomische Einrichtung in Oberloschwitz zum Wohnhaus umbauen. Dagegen regte sich Widerstand vieler Anwohner, die ihre Gaststätte behalten wollten. Eine Bürgerinitiative entstand, die Investoren einigten sich mit der USD über einen Kaufpreis. Ab Ende August wird die „Schöne Aussicht“ komplett ausgeräumt. Ein Architekt hat das Gebäude inzwischen mehrfach besucht und wird jetzt Vorschläge zur Sanierung unterbreiten. Die Fassade soll in ursprünglicher Gestalt wiederhergestellt werden.

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„Blaues Wunder“ bleibt dunkel
Das Stahlfachwerk des Blauen Wunders wird in absehbarer Zeit dunkel bleiben. Der Plan, die Loschwitzer Brücke nachts anzustrahlen, kann vorerst nicht umgesetzt werden. Für 2011 stehen im Haushalt keine Mittel zur Verfügung. 109500 Euro sind für Technik und Montage nötig. Zurzeit ist unklar, wann das Projekt umgesetzt werden kann.

„Blaues Wunder“ wird blauer
Oberlausitzer Spezialisten rücken derzeit dem Rost am Blauen Wunder zu Leibe. Rostschäden gibt es an Knotenpunkten, an denen zwei Stahlprofile miteinander verbunden sind. In die dortigen Spalte hat sich die Korrosion vorgearbeitet. Zu Durchrostungs-Erscheinungen ist es auch an Trägern, Kanten und Bauteilen gekommen, wo sich Schmutz abgelagert hat. So an der Unterseite der Loschwitzer Brücke. Dafür haben auch Tauben mit ihren Hinterlassenschaften gesorgt.
Zuerst werden die betroffenen Bereiche gereinigt, unter dem Blauen Wunder geschieht das derzeit mit einem Hochdruck-Wasserstrahl. Aber auch mit trockenen Verfahren werden Schmutz und Rost beseitigt. So wird Rost mit maschinell angetrieben Hämmern abgeschlagen. Mit Schleifgeräten wird in den Spalten der Stahlprofile gegen Korrosion vorgegangen. Besonders schwierige Stellen werden mit der Hand entrostet. Dazu verwendet man Drahtbürsten oder Hammer und Meißel.
Zuletzt wird wieder Farbe aufgetragen. Das soll bis Ende September dauern. Zwei Grund- und eine Zwischenschicht sowie der Deckanstrich in einer Gesamtstärke von 320 Mikrometern sollen vor Rost schützen. Zum Schluss werde das für die Brücke typische Blau aufgetragen. Einen komplett neuen Farbanstrich wird das Blaue Wunder jedoch erst 2015 erhalten. Für die jetzige Anti-Rost-Aktion investiert das städtische Straßenbauamt rund 177000 Euro.


    
            
Literarisch stilecht auf den "Balkon Dresdens"
So., 26.09.10 ab 15Uhr

    
            
Genießen Sie hier köstlichen Kaffee und auserlesene, feine Kuchen sowie kleine Gerichte.


„Schwebebahn“
      
nach "Der Turm" erscheint neues Buch


"Festwochenende"
      
115. Geburtstag und Halloween-Party


„Ausstellungen“
      
Galerie in der alten Feuerwache Loschwitz

Nur wenige Minuten vom historischen Stadtzentrum entfernt liegt direkt an der Elbe der Stadtteil Loschwitz. Eine Fahrt mit den mehr als hundertjährigen Bergbahnen zählt längst zu den Touristenattraktionen Dresdens. Nicht nur die technischen Denkmäler selbst, auch ihre einzigartige Lage am malerischen Loschwitzer Elbhang ziehen Besucher an.
Schon in den 70er Jahren des 19.Jahrhunderts suchte man nach Möglichkeiten, die angrenzenden Elbhänge verkehrstechnisch zu erschließen. Begünstigt durch die Errichtung einer Elbbrücke, dem "Blauen Wunder" und der Inbetriebnahme einer Straßenbahnlinie zum Körnerplatz, wurde schließlich 1895 die Standseilbahn eröffnet. Sie stellte die Verbindung zum Höhenkurort Weißer Hirsch her. Dabei legt sie 547 Meter zurück, überwindet 95 Höhenmeter und bezwingt eine maximale Steigung von 29 Prozent. Gleichzeitig kam der Wunsch auf, am benachbarten Hang nach Oberloschwitz eine zweite Seilbahn zu errichten. In der "Conti" aus Nürnberg fand man einen Partner der gerade nach Anwendungsmöglichkeiten für ein Einschienenbahnsystem suchte.
Am 6. Mai 1901 wurde die erste Bergschwebebahn der Welt in Dienst gestellt. Die Dresdner Schwebebahn ist zwar sechs Jahre jünger als die Standseilbahn, aber mindestens ebenso schön. Sie verbindet den Körnerplatz mit Oberloschwitz. Auf einer Strecke von 274 Metern überwindet die Schwebebahn einen Höhenunterschied von 84 Metern. Das steilste Stück ist 40 Prozent geneigt. Mit einem Panoramaaufzug kann man auf das Turmdach der Bergstation gelangen und von dort einen phantastischen Ausblick genießen.