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Nur wenige Minuten vom historischen Stadtzentrum entfernt liegt direkt an der Elbe der Stadtteil Loschwitz. Eine Fahrt mit den mehr als hundertjährigen Bergbahnen zählt längst zu den Touristenattraktionen Dresdens. Nicht nur die technischen Denkmäler selbst, auch ihre einzigartige Lage am malerischen Loschwitzer Elbhang ziehen Besucher an.
Schon in den 70er Jahren des 19.Jahrhunderts suchte man nach Möglichkeiten, die angrenzenden Elbhänge verkehrstechnisch zu erschließen. Begünstigt durch die Errichtung einer Elbbrücke, dem "Blauen Wunder" und der Inbetriebnahme einer Straßenbahnlinie zum Körnerplatz, wurde schließlich 1895 die Standseilbahn eröffnet. Sie stellte die Verbindung zum Höhenkurort Weißer Hirsch her. Dabei legt sie 547 Meter zurück, überwindet 95 Höhenmeter und bezwingt eine maximale Steigung von 29 Prozent. Gleichzeitig kam der Wunsch auf, am benachbarten Hang nach Oberloschwitz eine zweite Seilbahn zu errichten. In der "Conti" aus Nürnberg fand man einen Partner der gerade nach Anwendungsmöglichkeiten für ein Einschienenbahnsystem suchte.
Am 6. Mai 1901 wurde die erste Bergschwebebahn der Welt in Dienst gestellt. Die Dresdner Schwebebahn ist zwar sechs Jahre jünger als die Standseilbahn, aber mindestens ebenso schön. Sie verbindet den Körnerplatz mit Oberloschwitz. Auf einer Strecke von 274 Metern überwindet die Schwebebahn einen Höhenunterschied von 84 Metern. Das steilste Stück ist 40 Prozent geneigt. Mit einem Panoramaaufzug kann man auf das Turmdach der Bergstation gelangen und von dort einen phantastischen Ausblick genießen.

 
>3 Tage Dresden - 2 Übernachtungen + Frühstück für 2 Personen<







 







„Blick auf den Loschwitzer Elbhang“ (Cam: eb-world.de)
„Blick auf das Blaue Wunder“ (Cam: Karsten Markgraf)
    

weitere Angaben zu: Betriebszeiten, Fahrplänen, Revisionsterminen, Fahrpreisen, Lageplan, Wandertipp, Beförderung Fahrräder und Kinderwagen, Barrierefreiheit, Besichtigungen, Souvenire, Stadtrundfahrten .....








 
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     Schöne Aussichten erleben und genießen
Die Aussicht auf das Blaue Wunder kann bei einem guten Kaffee genossen werden. Martin Wiese betreibt das Café an der Bergstation der Schwebebahn, bietet den Gästen unterschiedliche Getränke und Snacks. Die einzigartige Aussicht auf das Blaue Wunder und die spezielle Technologie der Schwebebahn machen diesen Platz zu einer besonderen Attraktion. Ab 15.November wird die Wintersaison mit einem leicht abgewandelten Sortiment eingeläutet. Statt Eis wird dann Glühwein serviert und an Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen verkauft. Es gibt sogar die Möglichkeit, private Feste auf der Bergbahnstation zu feiern. Dazu tischt Wiese auf, was vorab eben gewünscht wird. Von der neuen Bewirtung profitieren sowohl der Gastronom als auch die Schwebebahn.

Bitte beachten Sie, dass die Meldungen den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben.



     Alte Uhr am Körnerplatz ist zurück
Die alte Auslegeruhr am Körnerplatz vor dem einstigen Optikergeschäft Winkler ist wieder da. Über 45 Jahre lang zeigte die Uhr jedem, der hier auf die Straßenbahn Linie 18 wartete oder einkaufen ging, die genaue Uhrzeit an. Mitte 1966 wurde die beleuchtete Uhr, die einen Durchmesser von 80 Zentimetern hat, abgenommen. Am 9. April 2013 konnte sie nun angebracht werden und am Freitag, 12. April, 18.15 Uhr, wurde sie feierlich eingeweiht.

     Auszeichnung für Dresdner Bergbahnen
Die Dresdner Schwebebahn und Standseilbahn sind nun Sehenswürdigkeiten auf der "Route der Industriekultur". Sie zählen damit zu den 51 industriegeschichtlichen Zeugen einer Zeit, in der Sachsen die stärkste Industrieregion Deutschlands war. Die historischen Bergbahnen beidseits des Loschwitzgrundes sind ein fester Bestandteil des ÖPNV und eine touristische Attraktion zugleich. Schwebebahn und Standseilbahn sind Teil des sächsischen Kulturgutes, das es für nachfolgende Generationen zu bewahren gilt.

    Seilbahn zum Fernsehturm
Eine Seilbahn vom Tolkewitzer Elbufer zu den Wachwitzer Höhen und ein Wissenschafts-Kugelhaus am Fuße des Fernsehturms hat nun einer der ehemaligen Turm-Planer vorgeschlagen, um das Dresdner Wahrzeichen wiederzubeleben. So sei auch ein wirtschaftlicher Betrieb eines neuen Turmcafés möglich, meint er. Der frühere „Fischhaus“-Gaststättenchef Klaus Martin berichtet, er habe das schon zu DDR-Zeiten so geplant. Doch die DDR-Wirtschaftslenker ließen die für Dresden bestimmte Seilbahn am Hexentanzplatz im Harz installieren, von der Fuß-Gaststätte entstanden nur die Grundmauern. Nun hat der 72-Jährige seine einstigen Pläne wieder aus der Schublade geholt und modifiziert. Er schlägt vor, das Fernsehturm-Areal zu einem Wissens- und Erlebnisstandort mit Turmcafé, Fuß-Gaststätte, Wissenschaftszentrum und Seilbahn zu entwickeln. Dafür werde sich bestimmt ein Investor finden - für ein ähnliches Wissenschaftsmuseum, das das Stadtplanungsamt vor Jahren für das Ostragehege entworfen hatte, habe sich damals auch eine Versicherung interessiert. Für die kommende Woche hat er zudem den Produktionschef eines führenden Seilbahn-Anbieters nach Dresden eingeladen, sich den Standort anzuschauen. Martin ist überzeugt: „Wenn man das richtig macht, amortisiert sich so eine Seilbahn zwischen Tolkewitz und Fernsehturm in fünf bis acht Jahren.“

    „Bräustübel“ lädt ein
Die historisch renovierte Gaststätte Bräustübel liegt direkt neben dem Eingang zur Standseilbahn am Körnerplatz. Ursprünglich als Zollstation für das Blaue Wunder errichtet, beherbergte dieses Gebäude auch die Diensträume der Loschwitzer Ortspolizei mit drei Arrestzellen. An der Fassade befindet sich ein in den Zwanziger Jahren entstandenes Wandbild, welches einen Bier trinkenden Ritter auf seinem Pferd zeigt. Das in der Nachkriegszeit entfernte Gemälde konnte 2004 nach historischen Vorlagen rekonstruiert werden.
Das Bräustübel samt Bar, Saal und Biergarten soll wieder zu einem gemütlichen Ort, mit entsprechendem Getränke- und Imbissangebot werden.


    „Aussichtstürmen am Elbhang“
Das Steigen auf Aussichtstürme war früher mehr „in“ als heute. Man bemerkt es am Scheitern vieler Gastronomen auf Berghöhen ohne ausreichende Autoanbindung – siehe „Loschwitzhöhe“, „Café Hausberg“ ... Im Ortsamt Loschwitz, Grundstraße 3, ist die Ausstellung „Aussichtstürmen am Elbhang“ zu sehen. Der „Ortsverein Loschwitz-Wachwitz e.V.“ als Ausrichter macht u.a. mit den Elbhanggesprächen, mit Publikationen und Ausstellungen auf seine Geschichte und den Stadtteil aufmerksam.

     „Blaues Wunder“ abends beleuchtet
Die neue Beleuchtung mit 60 LED-Lampen am Blauen Wunder ging Ende 2011 in Betrieb. Die Stadt investierte rund 150000 Euro in das Projekt. Die Lampen sollen täglich mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlen – im Sommer bis Mitternacht, in den Wintermonaten bis 23 Uhr.

 
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