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Luisenhof soll zwangsversteigert werden

Der Luisenhof, gern auch als Balkon Dresdens bezeichnet, wurde 1895 mit Inbetriebnahme der Standseilbahn eröffnet. Er bot bereits damals rund 200 Sitzplätze. 1992 kam das Aus für die Gaststätte, bis sich Günther Gsödl für das Haus interessierte. Er sanierte den Luisenhof für 7,7Millionen Euro und eröffnete 1999 neu.
Am 12. Januar wird über die Immobilie auf der Bergbahnstraße 8 beim Amtsgericht Dresden verhandelt, wie aus der Internetseite des Gerichtes hervorgeht. Der Verkehrswert beträgt danach 1,26 Millionen Euro. Außerdem steht eine Dreizimmer-Wohnung im Gebäude zur Versteigerung an. Das Restaurant von Armin Schumann ist davon nicht betroffen. Er macht weiter.
Armin Schumann hat den Luisenhof 2002 nach der Insolvenz übernommen und will im nächsten Jahr sein zehntes Jubiläum feiern. „Wir wissen seit zwei Jahren von den Schwierigkeiten, zahlen unsere Pacht seitdem an die Bank. Aber es wirkt sich nicht auf unsere Arbeit aus. Wir verzeichnen konstant sehr gute Besucherzahlen.Unser Restaurantbetrieb ist durch die Zwangsversteigerung in keiner Weise berührt. Der Pachtvertrag läuft bis 2017. Auch der neue Besitzer müsse sich daran halten.“, sagt Restaurantchef Armin Schumann.

Alte Uhr am Körnerplatz kommt zurück

Eine Postkarte aus den 60er-Jahren zeigt eine alte Auslegeruhr vor dem einstigen Optikergeschäft Winkler am Körnerplatz. Über 45 Jahre lang tickte sie an einem der schönsten Plätze der Stadt - zu einer Zeit, als die Linie18 noch nach Pillnitz fuhr. Bis Mitte 1966 hing die beleuchtete Zeitanzeige, die einen Durchmesser von 80 Zentimetern hat. In den TU-Sammlungen tauchte die Uhr 1997 wieder auf und wurde dem Ortsverein Loschwitz/Wachwitz übergeben, der die alte Auslegeruhr an ihren historischen Ort am Körnerplatz wieder anbringen will.
Der Dresdner Bildhauer und Metallkünstler Uwe Hempel restauriert das besondere Stück seit Mitte 2011. Der originale Stahlrahmen wurde aufgearbeitet, verrostetes Blech durch Edelstaht ersetzt und die beiden Uhrwerke entfernt. Im Inneren laufen jetzt zwei funkgesteuerte Laufwerke, nur die Zeiger fehlen noch. Ab Sommer 2012 wird die Uhr wieder an ihrem angestammten Platz den Passanten die aktuelle Zeit präsentieren. Ortsverein Loschwitz/Wachwitz

360°-Panoramen von der Schwebebahn

Mike Weidner ist gelernter Computertechniker und beschäftigt sich seit 3 Jahren intensiv mit der Erstellung interaktiver 360°-Panoramen, welche auf www.360cities.net und Google-Earth veröffentlicht werden. Am 12.Januar 2010 war Mike bei der Schwebebahn zu Besuch. Das Ergebnis seiner Arbeit ist einfach faszinierend. Doch sehen Sie selbst.

Sie möchten gerne ein Panorama Ihrer Räumlichkeiten oder sogar eine Tour? Nehmen Sie Kontakt auf: www.panomorph.de

Neue Ansagen in Schwebe- und Standseilbahn

Wer in die Dresdner Standseilbahn oder Schwebebahn steigt, ist für drei Minuten der Welt entrückt. Während der Fahrt genießt das Auge romantische Blicke auf die Villen und Gärten des Loschwitzer Elbhangs. Den Ohren wird dazu Unterhaltsames zu den Bahnen und der näheren Umgebung serviert. Geschrieben von der DVB, gesprochen von Radio Dresden-Moderator Rocco Reichel.
Die neuen Texte, die ab Januar 2011 in den Wagen zu hören sind, versuchen die besondere Atmosphäre des Elbhangs und seiner beiden Verkehrsadern - der Bergbahnen – zu vermitteln. Es geht um technische Details der denkmalgeschützten Anlagen, aber auch um Anekdoten aus Historie und Gegenwart der umliegenden Stadtteile - zum Beispiel über den Weinbau, dem die Reblaus Mitte des 19. Jahrhunderts den Garaus machte, und die Kronprinzessin Luise von Toskana, deren Name den oberen Tunnel der Standseilbahn schmückt. Dazu kommen Hinweise auf Veranstaltungen, Revisionen und zu Sicherheitsbestimmungen.
Rocco Reichel leiht bereits seit vielen Jahren der Standseilbahn und Schwebebahn seine Stimme. Der gebürtige Dresdner war nicht nur in den Wagen, sondern auch als Sprecher im Film zu der viel beachteten Ausstellung über den sächsischen Seilbahnhersteller Adolf Bleichert zu hören. „Die Bergbahnen sind zwei ganz besondere Dresdner Schmuckstücke“, sagt der 42-Jährige, der oft mit Bus und Bahn unterwegs ist. „Klar, dass wir die DVB bei ihrem Erhalt zu unterstützen.“

STB Berg

STB Tal

SWB Berg

SWB Tal





Neue Pläne für das Hotel "Loschwitzhöhe"

Bereits 1901 wurde an der Stelle das über die Dresdner Grenzen hinaus bekannte Ausflugslokal Loschwitzhöhe eröffnet. Zum Ausflugslokal wanderten in 1920er und -30er Jahren Tausende Besucher. Die Loschwitzhöhe wurde 1901 eröffnet und musste 1979 angerissen werden. 2002 hatte die Stadt die Fläche zwischen Oeserstraße und dem 1. Steinweg an die DVB veräußert. Schon damals habe die Prämisse gestanden, dass das Areal mit einem Hotel und Restaurant zu bebauen ist. Die Verkehrsbetriebe verkauften das Grundstück an die Immobilienwert Sachsen AG in der Hoffnung, dass diese dort baut. Denn mit einem Restaurant an der Oberen Station gebe es vielleicht mehr Besucher für die Schwebebahn.


Das Projekt Loschwitzhöhe soll im Jahr 2011 wieder angeschoben werden. Die Sachsenwert Immobilien AG will neben der Oberen Station der Schwebebahn ein Ausflugslokal mit Hotel bauen. Dafür sollen nun endlich ein Mobilitätsgutachten sowie eine Schallschutz- und Geruchs-Immissionsprognose in Auftrag gegeben werden. Eigentlich sollten die Gutachten schon 2009 vorliegen. Sie wurden vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau gefordert, bevor ein Architektenwettbewerb für den Restaurant- und Hotelkomplex startet. Denn mit den geplanten 400 Außen- und 300 Innenplätzen im Ausflugslokal sowie den 70 Hotelbetten ist eine enorme Zunahme des Verkehrs auf den engen Oberloschwitzer Straßen zu erwarten. Die Wirtschaftskrise hatte jedoch alle Aktivitäten am Projekt Loschwitzhöhe stoppen lassen.

In der Nachbarschaft des Projektes beobachtet man die Aktivitäten der Sachsenwert Immobilien AG genau. 2008 hatte sich eine Bürgeriniative gegründet, die sich gegen eine überdimensionierte Bebauung an der exponierten Stelle aussprach. Ihre Mitglieder wiesen zudem auf die Verkehrsbelastung und den Parkplatzmangel hin, die mit dem Bau entstünden. Dafür müssten vorher Lösungen gefunden werden. Bemühungen der Bürgerinitiative hatten Erfolg: Der Bauausschuss hat neben dem Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes auch die Durchführung eines Architekturwettbewerbes gefordert. Weil die Lage des Grundstückes am Elbhang dominant sei,, brauche es eine sensible Planung, so das Stadtplanungsamt. Klaus Bongartz von der Bürgerinitiative hofft, dass die Gutachten auch vernünftige Lösungsvorschläge enthalten. „Gegen ein Ausflugslokal hat hier keiner was. Aber dessen Größe und der damit einhergehende Verkehr müssen geregelt sein“, sagt er.

Die verschwundenen Aussichtstürme am Elbhang

Dass Aussichtstürme nicht zuletzt zur Erbauung von Wanderern errichtet wurden, lässt sich unschwer nachvollziehen. Dass jedoch überhaupt gewandert wurde, war keineswegs schon immer eine Selbstverständlichkeit: Erst nach 1800 setzte sich das Reisen zu Fuß als eine kulturelle Errungenschaft des Bürgertums durch. Es war gewissermaßen eine Kritik an der adeligen Reisepraxis: Der Wanderer, der sich aus eigener Kraft die Schönheiten seiner Heimat erschloss, wies sich damit als mündiger und selbstverantwortlicher Bürger aus. Und bei der Suche nach einer buchstäblich zu nehmenden Horizonterweiterung diente dem Bürger der Aussichtsturm. Die Besteigung eines Aussichtsturmes wurde dabei zum Ritual, das insbesondere dazu diente, die Bindung des Bürgers an die Heimat zu vertiefen, die man sich um 1900 wandernd aneignete als vaterländische Natur: der Aufstieg zum Aussichtsturm avancierte so zur patriotischen Tat. Dass dieses positive Gefühl der wandernden Bürger und Arbeiter für Heimat und Vaterland immer wieder auch für die vermeintlichen Interessen von Partei, Rasse oder Klasse missbraucht wurde, schmälert nicht den grundsätzlichen Wert der Wanderbewegungen — und auch nicht den der Aussichtstürme.
Christine Karla Schröder vom Ortsamt Loschwitz-Wachwitz ist die Leiterin einer Ausstellung über die Aussichtstürme am Elbhang. Ein einziger öffentlicher Aussichtsturm existiert heute noch am Elbhang. Dabei wurde die Bergstation der Schwebebahn noch nicht einmal für Besucher konzipiert. Eine Ausstellung des Ortsvereins Loschwitz-Wachwitz im Ortsamt in der Grundstraße 3 zeigt nun, dass der Elbhang einmal reich an Aussichtstürmen gewesen ist. Vom alten Winzerturm bis hin zum modernen Fernsehturm sind alle jemals vorhandenen neun Aussichtstürme des Elbhangs vertreten. In der Geschichte der Türme spiegeln sich die Zeitläufe wider. So wurde zum Beispiel der Wolfshügelturm noch am 7. Mai 1945 von einem SS-Kommando gesprengt. Das vom Architekten Hans Erlwein entworfene Kleinod lässt sich nur noch auf Fotos begutachten.

Mit alten Fotos und Exponaten soll vor allem die historische Dimension des Themas hervorgehoben werden. Für die Christine Karla Schröder ist die Ausstellung indes nur ein weiterer Schritt zu einem größeren Ziel. Langfristig soll in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt ein Elbhangmuseum entstehen. Die Ausstellung kann kostenlos in der ersten Etage des Ortsamtes Loschwitz besucht werden.

„Der Turm“-Autor packt auf dem Weißen Hirsch aus
    Uwe Tellkamp lässt sich nieder und zwar mitten in seinem Roman „Der Turm“. Ein Möbelwagen parkte auf der Hietzigstraße im Dresdner Villen-Viertel Weißer Hirsch und lieferte Dutzende Kisten und Kartons ab. Direkt vor dem „Tausendaugenhaus“, jenem Gebäude, das der Autor in seinem preisgekrönten Werk zu einem Hauptschauplatz gemacht hatte. Im Buch war hier Meno Rhode zu Hause, nun wählte Uwe Tellkamp, der aus Dresden stammt, das großzügige Anwesen als Zweitwohnsitz aus.
Zwar ist das Gebäude in „Der Turm“ nicht in der Realität verortet, Kenner des Stadtteils waren sich nach penibler Lektüre einig, dass die Adresse auf der Hietzigstraße mit besagtem Haus übereinstimmen muss. Zum Beispiel Ortschronist Horst Milde, der, nachdem er den Roman gelesen hatte, aufmerksam durch das Viertel spazierte, vor dem mit unzähligen Stuckfiguren verschnörkelten Bau stehen blieb und dachte: „Das ist es, Tellkamps Tausendaugenhaus.“ Nicht zuletzt, weil der schmiedeeiserne Zaun vor dem Grundstück beinah identisch mit dem kunstvoll verschlungenen Abbild auf dem Buch-Umschlag des Bestsellers war.
Für Uwe Tellkamp ist der Umzug auf den Weißen Hirsch eine Rückkehr zu den Wurzeln. Als Kind und Jugendlicher lebte er hier mit seiner Familie, später wechselte er nach München und Karlsruhe, mittlerweile wohnt der 40-Jährige in Freiburg.     mehr Info zum Buch
    Autor Uwe Tellkamp kam trotz Grippe zur Lesung von „Der Turm“ beim 19. Elbhangfest. Die 200 Plätze im Ortsamt Loschwitz waren bis auf den letzten besetzt. Nach der Lesung beantwortete der Autor noch Fragen der Zuhörer und verkündete dabei, dass er die Geschichte vom Bürgertum am Elbhang fortschreiben werde.

    Produzent Nico Hofmann hat die Film- und Fernsehrechte für Uwe Tellkamps Bestseller Der Turm erworben. »Selten hat mich ein Buch in den letzten Jahren so fasziniert wie Uwe Tellkamps Roman »Der Turm«. Für mich, Jahrgang 1959 und aus dem Westen stammend, ist diese Introspektion in eine außergewöhnliche Familiengeschichte der DDR etwas ganz besonderes: Tellkamp hat mir Facetten eines Lebens in der DDR nahe gebracht, die ich so noch nicht erlebt und erfahren hatte.«
    Uwe Tellkamp "Die Schwebebahn" - ein Streifzug durch das Dresden der Plattenbauten und Industriegebiete - weit weg vom Villenviertel Weißer Hirsch, dem Tellkamp in "Der Turm" ein Denkmal gesetzt hat. "Die Schwebebahn" erzählt von einer Kindheit vor dem Umzug zum Weißen Hirsch; hier geht es noch nicht um ein verborgenes Bildungsbürgertum, resistent gegen die Zumutungen des DDR-Sozialismus, sondern um die Gerüche der Schuhcremefabrik, den Gestank der Elbe und die Essensdünste, die dem kindlichen Protagonisten aus den Fluren der Plattenbauten entgegenschlagen. Langeweile ist in diesem Vergangenheitskosmos nicht zugelassen: Nicht nur die Klavierlehrerin, die in später Liebe zum alternden Barpianisten entbrennt, auch jeder andere Nachbar wird mit irgendeiner skurrilen Eigenschaft ausgestattet, deren Beschreibung auch der naive Leser nicht nur in kindlicher Beobachtungsgabe verorten wird.
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"Souvenier - Münzen" selber prägen
Der Kunde wirft eine Euro-Münze für die Automatenkasse und ein 5-Centstück zum Prägen in den Münzpräge-Automaten und dreht eine Kurbel einige Male. Durch eine sinnvolle Anordnung von Zahnrädern und Walzen wird das Centstück geführt, glattgewalzt und mit einer schönen Prägung zum Sammelstück aufgewertet. Der besondere Reiz dieses Vorgangs liegt darin, dass der Kunde für wenig mehr als 1 Euro ein interessantes Erinnerungsstück selbst herstellt. Manche Fans reihen mit einem Loch versehene Medaillen an eine Kette oder eine Kordel und tragen sie mit sich.
Am 25.März 2009 wurde der Prägeautomat von der Standseilbahn in die Bergstation der Schwebebahn umgesetzt. So hat nun jeder die Möglichkeit sich rund um die Uhr sein Souvenier zu basteln. Allerdings wurde vorerst das Motiv "Standseilbahn Dresden" beibehalten. Im Herbst soll sich entscheiden, ob ein Motivwechsel durchgeführt wird.


"Blaues Wunder" abends beleuchtet
Als erste Dresdner Brücke wird das Blaue Wunder nachts angestrahlt. Das im Auftrag des Stadtplanungsamtes erstellte Beleuchtungskonzept hat das Dresdner Büro Lichtkunst Zwicker vorgestellt. Der Verein Brückenschlag Blaues Wunder und die Ortsbeiräte Blasewitz und Loschwitz begrüßten das Vorhaben.
Auf der 1893 fertiggestellten Brücke war anfangs kein Licht. Um 1930 wurden Kugelleuchten montiert und in den 70er Jahren kamen die Doppelkandelaber. Die derzeitige Perlenkette aus Straßenlampen mit ihrer gelblichen Farbe soll erhalten bleiben. Vorgesehen ist, dass nicht einfach nur die Pylone angestrahlt werden, sondern besonders das Stahltragwerk in seiner Räumlichkeit und Filigranität soll dabei zur Geltung kommen. An den Bögen sind 60 LED-Strahler montiert. Der Energieverbrauch soll sich in Grenzen halten. Geplant sind Leuchtdioden mit einer Leistung von bis zu 40 Watt. Einige Strahler würden aber nur 25 Watt haben. Straßenbeleuchtungen haben eine wesentlich größere Leistung als die geplanten Strahler.
Unter dem Motto „Licht lockt Leute“ wurden die Entwürfe beim Mittelstandswettbewerb „Ab in die Mitte!“ eingereicht. Ins rechte Licht gerückt wird die Loschwitzer Brücke nach einem Konzept, das Architektin und Lichtgestalterin Ute Zwicker mitentwickelt hat. Rund 130000 Euro kosten Montage und Verkabelung der 40-Watt-Strahler. Die jährlichen Betriebskosten liegen nach Schätzung des STA inklusive Wartung bei 2000 Euro. Die Beleuchtung der Brücke geht auf eine Initiative des Gewerbevereins Brückenschlag Blaues Wunder zurück. Jahrelang fehlte aber das Geld dafür.

"Burgberg-Areal" soll verkauft werden
Der Loschwitzer Burgberg oberhalb der Talstation der Standseilbahn soll verkauft werden. Ein großes Transparent an den einstigen Burgberggaragen an der Grundstraße weist darauf hin.
Auf dem Burgberg stand seit 1853 ein Ausflugslokal, das u.a. von Schiller, Körner und Schütz besucht wurde. 1926/27 wurde es als Hotel und Tanzlokal ausgebaut. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurden die Reste der Fassade 1967 eingeebnet. Seit dieser Zeit hat die Natur das Gelände zurück erobert. Es entstand eine Symbiose aus Mauerresten, Eisensäulen, Bäumen und Efeu, die dem Ort ein urwüchsiges, wildromantisches Gepräge verleihen.
Derzeit nutzt ihn der Kulturverein Alte Feuerwache als Skulpturenpark. Auf der Grundlage einer Nutzungsvereinbarung mit den Eigentümern des Privatgrundstückes arbeiten seit 2004 vor allem junge Mitglieder des Vereins im Verbund mit ALG2-Kräften kontinuierlich an der teilweisen Lichtung des Wildbewuchses, der Bergung von Bausteinen und Fundstücken, der Sicherung des Geländes, der Herstellung von Gehwegen und an partiellen Umzäunungen. Nutzungsrechte für zuführende Wege konnten insbesondere von den Dresdner Verkehrsbetrieben erhalten werden. Auf dem Gelände kann man sowohl die Fortschritte bei der sanften Rekultivierung betrachten als auch den herrlichen Blick auf die Elbe und das „Blaue Wunder“ genießen. Seit 2007 wird das Projekt von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.
Links: Der Burgberg und seine Geschichte und Burgberg heute mit Bildern ;



Aussicht nur jetzt zum Nulltarif
Die Dresdner Bergbahnen erfreuen sich einer ungebrochenen Beliebtheit. Das beweisen die guten Besucherzahlen des vergangenen Jahres. Die Faszination, die von den Technischen Denkmälern ausgeht, lockt nicht nur Touristen an. Auch Dresdner wissen über Standseilbahn und Schwebebahn zu berichten. Garantiert ist auch jeder schon mitgefahren.
Wann war das eigentlich zum letzten Mal? Kennen Sie schon den Aussichtsturm der Schwebebahn? Der mit dem gläsernen Aufzug? Nein?
Fahrgäste der Schwebebahn können den gläsernen Panoramaaufzug der Bergstation kostenlos* benutzen. Auf der Plattform des Turms erwartet die Besucher dann ein grandioser Rundblick über die Stadt, das Blaue Wunder und das malerische Elbtal. Bei günstigen Bedingungen sieht man sogar bis ins Schönfelder Hochland. Regelmäßige Ausstellungen im inneren des Turms gestalten den Abstieg kurzweilig. Besonders die „Schwebenden Schwestern“, eine Hommage an die drei Monate ältere Wuppertaler Schwebebahn, rief großes Interesse hervor. Wurde für die Turmbesteigung bisher ein Euro pro Person fällig, gibt es für Bahnfahrgäste Ausstellung und zurzeit Aufzug gratis*. Nur die Führung durchs historische Maschinenhaus kostet eine kleine Extragebühr.

Schwebebahn als Kunstmotiv
40 ausgewählte Brückenbögen entlang der Könneritzstraße erhalten ein farbenfrohes Aussehen. Gestaltet von Künstlern des Dresdener Vereines Altstrehlen 1 e.V. entstehen Bilder unter dem Motto „Dresden – Stadt der Technik“. Damit die Graffiti-Kunstwerke gut sichtbar sind, wurden die Brückenbögen so zugemauert, dass das charakteristische Aussehen der Bahndammstrecke mit seinen Sandsteinbögen erhalten bleibt und auch eine Nutzung der Innenräume möglich ist.
Ein Bahnbogen erhielt das Motiv der ältesten Bergschwebebahn der Welt.



Schwebebahn auf Briefmarke
Fahrzeuge der DVB AG sind jetzt auch Briefmarken verewigt. Nicht die Deutsche Post sondern der private Zustelldienst PostModern brachte die Marken heraus. Auf der 45er Marke ist ein NGTD12DD zu sehen.
Auf der 90er die Schwebebahn, auf der 124er ein Mercedes-Bus und das Fährschiff Johanna sieht man auf der 184er Marke. Zu kaufen gibt es die neuen Marken auch in allen Servicepunkten der Verkehrsbetriebe.




„Schillerwitzer“ Elbedixie
Dixieland bei der DVB AG geht weiter. Statt im Busbetriebshof Gruna jetzt rund ums Blaue Wunder, also zwischen Schillerplatz und Loschwitz: Mit Pauken und…pardon, mit Posaunen und Trompeten. Die Dresdner Verkehrsbetriebe feiern gemeinsam mit ihren Partnern den diesjährigen Dixielandauftakt. Am Sonntag, dem 6. Mai 2007, gibt es den ganzen Nachmittag Jazz vom Feinsten. An drei Orten wird gespielt: im Schillergarten, im Elbegarten und im „Schwebegarten“ an der oberen Station der Schwebebahn. Wer die Station wechseln will, kann mit einer Kremserkutsche fahren oder die Elbe mutig per Floßfahrt überwinden. Zur oberen Station geht’s traditionell mit der Schwebebahn. Und das Beste: Zu allen Spielorten ist der Eintritt frei, nur für Kremser, Floß und Schwebebahn wird ein Entgelt fällig.

Dezember 2006

Auch an der Schwebebahn wird Advent gefeiert

Nach Abschluss der zweiwöchigen Herbstrevision nimmt die Schwebebahn den Betrieb wieder auf. Zwischen 10 und 18 Uhr pendelt sie alle Viertelstunden zwischen Körnerplatz und Oberloschwitz, bei Bedarf auch häufiger, wie die Verkehrsbetriebe mitteilten.
Für Kinder ist ein riesiger Weihnachtskalender aufgebaut. Jeweils bei der ersten Fahrt des Tages können Schulklassen oder Kindergartengruppen den Weihnachtsmann begleiten. Er öffnet auf halber Strecke das Türchen an einem Pfeiler. Anschließend gibt es eine Führung durch das Maschinenhaus.
Im Turm der Bergstation wird wieder die gewohnte Weihnachtsausstellung geöffnet. Dort wird traditionelle Handwerkskunst aus Erzgebirge, Thüringer Wald und Dresden gezeigt. Die Strecke ist weihnachtlich beleuchtet.
Anmeldungen und Vorbestellungen sind unter Ruf (0351) 857-2410 möglich.

Mai 2006

Loschwitzhöhe

Neben der Bergstation liegt zurzeit das Gelände des früheren Ausflugslokals Loschwitzhöhe brach. Es war parallel zu der Bahn errichtet, aber 1965 geschlossen und inzwischen abgerissen worden. Gegenwärtig wird dort ein Parkplatz eingerichtet. Vielleicht bekommt aber auch das Lokal eine Zukunft. DVB-Vorstand Hans-Jürgen Credé sprach von dem Wunsch, einen Investor dafür zu finden und wieder eine Gaststätte zu eröffnen. Das Gelände gehört den DVB.
Die Ausflugsgaststätte “Loschwitzhöhe” entstand im Zusammenhang mit dem Bau der Bergschwebebahn und wurde 1901 als Hotel und Gaststätte eröffnet. In den Anfangsjahren wurde das Hotel auch als “Schwebebahnhotel” bezeichnet. Vor allem wegen des herrlichen Fernblicks über das Elbtal von der Terrasse aus war die “Loschwitzhöhe” beliebtes Ausflugslokal und bildete ein Pendant zum “Luisenhof” auf dem benachbarten Berg.
Auch nach 1945 blieb die “Loschwitzhöhe” zunächst geöffnet, musste jedoch 1968 wegen Baufälligkeit den Gaststättenbetrieb aufgeben. Die Gebäude wurden anschließend noch einige Jahre als Lagerraum genutzt, bevor 1977 der Abriss erfolgte. Das Grundstück blieb bis heute ungenutzt, nachdem alle Pläne scheiterten, einen Nachfolgebau an gleicher Stelle zu errichten.

Samstag, 06. Mai 2006

Das Programm zum 105.Geburtstag

Imbiss mit Musik ab 15 Uhr an der Bergstation. Es besteht die Möglichkeit, das Maschinenhaus zu besichtigen und die Aussicht von der neuen Turmplattform zu genießen. Fotosafari mit Führung entlang der Bahnstrecke. Start um 15 Uhr an der Talstation. Ausstellung „Vom Patent zur ersten Bergschwebebahn der Welt – Die Geschichte der Dresdner Schwebebahn“. Sie wird um 16 Uhr in der Bergstation eröffnet. Märchenfahrt: Elke Weber und Jochen Heilmann lesen „Der Prinz und der Bettelknabe“ von Mark Twain. Start um 20.30 Uhr an der Talstation, Ende gegen 22 Uhr. Karten für elf Euro an der Talstation. Die Tickets könnten schnell vergriffen sein.

Mittwoch, 26.Oktober 2005

Das besondere Gipfeltreffen auf dem Weißen Hirsch

Vom 29. bis 31. Oktober 2005 begehen die Dresdner Standseilbahn, das Panorama-Restaurant Luisenhof und das Umspannwerk Weißer Hirsch gemeinsam ihr 110-jähriges Jubiläum. Die DVB AG gibt eine neue Bergbahnbroschüre heraus. Auf 48 Seiten werden Geschichte und technische Details der Standseilbahn und Schwebebahn dargestellt. Die Publikation ist erstmals bei der Jubiläumsparty erhältlich und kostet zwei Euro.
Im Umfeld der Bergstation auf dem Weißen Hirsch und der Talstation am Körnerplatz gibt es von 11 bis 18 Uhr viel Unterhaltsames. Der Sonnabend steht im Zeichen des Dixieland. Am Familiensonntag kommen vor allem die Schlagerfreunde auf ihre Kosten. Wer die Standseilbahn erleben möchte, kann sich zu einer Fotosafari (täglich 7.30 Uhr) anmelden unter Tel. 857 13 13. Auf dem Viadukt kann man aussteigen. Der Eintritt zum „Gipfeltreffen“ von Standseilbahn und Luisenhof ist frei. Eine Berg- und Talfahrt (4 Euro) gilt zum Jubiläumsfest für die Standseilbahn und für die Schwebebahn.
Historische Busse bringen die Besucher jede halbe Stunde vom Postplatz oder Theaterplatz zum Körnerplatz (Zugang zur Talstation). Außerdem verkehrt eine historische Straßenbahn zwischen dem Theaterplatz und Bühlau (Haltestelle „Plattleite“, Zugang zur Bergstation). Die Mitfahrt kostet drei Euro für Erwachsene, 1,50 Euro für Kinder und sechs Euro für die ganze Familie.

Samstag, 23. April 2005

Schwebende Schwestern

Die Schwebebahn nimmt den Betrieb wieder auf. Eine Ausstellung erinnert an ihre ältere Schwester.
Heute Vormittag um zehn Uhr nimmt die Schwebebahn in Loschwitz nach der Frühjahrsrevision den Betrieb wieder auf. Die Bahn fährt ausnahmsweise bis Mitternacht, weil zur Eröffnung mit großem Betrieb gerechnet wird. Zugleich wird in Turm und Maschinenhaus der Bahn eine Ausstellung zur Wuppertaler Schwebebahn gezeigt. Sie ist quasi die ältere Schwester der Loschwitzer Bahn, nahm den Betrieb im März 1901 auf, also drei Monate früher. Mit dem Kölner Ingenieur Eugen Langen haben beide denselben Vater. Allerdings ist die Konstruktion in Wuppertal am Südrand des Ruhrgebiets über 13 Kilometer lang. Die Bahn verbindet 20 Stationen und fährt zum größten Teil direkt über den Fluss. Gezeigt wird unter anderem ein fahrtüchtiges Modell der Wuppertaler Bahn.
Eintrittspreise: Turm ein Euro, Maschinenhaus 2,50 Euro. Karte für Berg- und Talfahrt einschließlich aller Besichtigungen und ein Freigetränk sieben Euro.

Donnerstag, 25. November 2004

Weihnachten an der Schwebebahn

In der Bergstation kann man Kunst aus dem Erzgebirge besichtigen. Bei den Dresdner Verkehrsbetrieben weihnachtet es schon ab dem 26. November. Dann öffnet die Ausstellung in der Turmstube der Schwebebahn-Bergstation ihre Pforten.
Bis zum 9. Januar 2005 wird dort Handwerkskunst aus dem Erzgebirge und dem Thüringer Wald ausgestellt. Schwibbögen, Pyramiden, Glaskugeln und Weihnachtsbaumschmuck können täglich von 10 bis 18 Uhr nicht nur bestaunt, sondern auch erworben werden. Der Eintritt ist frei, allerdings muss ein Euro für den Turmaufzug bezahlt werden. Das lohnt sich allemal, denn von der Turmspitze aus hat man einen wunderschönen Blick über Dresden. Diese Aussicht ist den eigentümlichen Bauvorschriften zu verdanken. „Der Turm wurde früher nur so hoch gebaut, weil dahinter zwei große Schornsteine standen. Die sollte man nicht mehr sehen können“, sagt Axel Joel, Betriebsleiter der Schwebebahn. Die Schornsteine sind längst verschwunden. Damit der Turm nicht brachliegt, soll er nun für Ausstellungen genutzt werden. „Die Weihnachtsausstellung machen wir jetzt zum ersten Mal, aber wir werden die Vitrinen sicher weiter nutzen“, sagt Anja Ehrhard, Pressesprecherin bei den Verkehrsbetrieben.
Aktionen wie diese sollen auch bewirken, dass mehr Fahrgäste die Loschwitzer Schwebebahn benutzen, die immerhin die älteste ihrer Art in Deutschland ist. „Der Turm ist aber eigentlich immer gut besucht. Nicht nur zu Silvester kommen die Leute hierher, um Dresden von oben zu sehen“, sagt Joel zufrieden.
Außer dem Weihnachtsschmuck können Besucher auch das Maschinenhaus besichtigen. Unweit von der Talstation entfernt, liegt der kleine Loschwitzer Weihnachtsmarkt, der zum Bummeln und Glühweingenuss einlädt.

Donnerstag, 11. März 2004

Bellingrath und die Kettenschlepper / Zusammenhang zwischen Fluss und Bergbahn

Seit Dienstag lädt eine Sonderausstellung in die Bergstation Oberloschwitz der Schwebebahn ein. Die Schau ist Ewald Bellingrath (1836-1903) gewidmet. Er war der Initiator der Kettenschleppschifffahrt auf der Oberelbe in Dresden. Besondere Verdienste erwarb er sich um die Einführung der Kettenschifffahrt 1869. Bellingrath hatte erkannt, dass die Elbschifffahrt nur durch den Einsatz moderner Technik einen neuen Aufschwung erfahren konnte.
Das aus Frankreich stammende, in Magdeburg erprobte System, an einer im Fluss versenkten Kette spezielle Schlepper fahren zu lassen, war das einzige, das über weite Strecken die erforderlichen Ladungen transportieren konnte. Bellingrath organisierte diese Transport art auf dem Wasser über eine Flusslänge von rund 745 Kilometern zwischen Melnik und Hamburg. So hat er sich einen Namen als „Vater der Kettenschifffahrt“ gemacht. Zu den Schiffen, die mit dieser Technik unterwegs waren, gehörten die „Gustav Zeuner“, Baujahr 1894, der Kettenschleppdampfer „Saale“ und der Personenraddampfer „Courier“, erbaut 1839.
Im Jahre 1876 kaufte eine von Ewald Bellingrath geleitete Gesellschaft Kettenschleppschiffahrt der Oberelbe zu Dresden (KSO) eine kleine Schiffbauerei in Übigau. Die Produkte waren zunächst ausgerichtet auf Zubehör für die Kettenschlepper. Im Jahre 1894 wurden unter der Auftragsnummer 57557 eine Fördermaschine, Seilrollen und Drahtseil für die Standseilbahn vom Körnerplatz zum Weißen Hirsch bestellt. Kurze Zeit später wurden in Übigau auch Seiltriebwerk, Zahnräder, Wellen und Kupplungen für die im Bau befindliche erste Bergschwebebahn der Welt hergestellt. Die beiden Dampflokomobile kamen von Sack und Kiesselbach aus Düsseldorf. Streckenkonstruktion und Wagen bauten die Maschinenbaugesellschaft Nürnberg, heute MAN.
So schließt sich der Kreis zwischen der Kettenschlepp-Schifffahrt auf der Elbe und der Schwebebahn, die ihre Passagiere hoch über den Fluss transportiert. Ewald Bellingrath starb am 22. August 1903 in Dresden und wurde auf dem Johannisfriedhof in Tolkewitz beigesetzt. Die Stadt Dresden ehrte Bellingrath, indem sie eine Straße in Tolkewitz nach ihm benannte.
Die Sonderausstellung an der Oberen Station der Schwebebahn in Oberloschwitz ist bis zum 20. April täglich von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.

Montag, 22. Juli 2002

Schwebebahn lockt zu nächtlichen Blicken

Ein lauer Sommerwind weht um die Bergstation der rekonstruierten Schwebebahn in Loschwitz. Glühend rot steht die untergehende Sonne über den Elbwiesen. Ein wolkenloser Himmel verspricht einen herrlichen Blick über die Stadt.
Auf dem Dach der turmartigen Bergstation stehen Kerstin Knopf und ihr Bekannter Ralf König mit verträumtem Blick. Sie sind extra aus Reick gekommen, um von der erst vor etwa einem Monat eröffneten Aussichtsplattform Dresden über die Dächer schauen zu können. Mit dem gläsernen Fahrstuhl geht es für einen Euro auf den über zwanzig Meter hohen Turm – ein bisschen Höhenangst kommt auf. Doch die ist schnell vergessen, öffnet sich der Aufzug hin zu der nach allen Seiten offenen Aussichtsplattform.
Noch ist die Dämmerung nicht angebrochen, lassen sich mühelos die Turmspitzen der Kirchen im Stadtzentrum erkennen. „Einfach super“, schwärmt Kerstin. „Nicht nur die Aussicht ist fantastisch, hier kann man nach einem stressigen Tag noch Ruhe finden“, sagt sie. Der Verkehrslärm scheint weit entfernt, dafür zirpen die Grillen, und ein paar Vögel zwitschern in den Bäumen. „Man genießt entspannende Minuten und entdeckt fernab vom hektischen Treiben die Schönheit seiner Stadt wieder“, findet die Dresdnerin.
Ein paar Schritte weiter beobachten Roland und Christine Helbig den Sonnenuntergang. Gemeinsam mit Bekannten sind sie mit dem Fahrrad gekommen, um der Bergstation aufs Dach zu steigen. „Von hier kann man sogar den Autobahnbau verfolgen“, sagt Christine. Ihr Mann ist zudem von der kleinen Ausstellung im Inneren des Turmes begeistert. Eine kleine Treppe führt in den Ausstellungsraum, in dem 13 Tafeln über die Geschichte der Bergstation, der Schwebebahn und der Loschwitzhöhe informieren. „Da lohnt es sich doppelt, mit Gästen hier hoch zu fahren. Aber auch ich habe wieder Neues über die Schwebebahn erfahren“, sagt Roland.
Es ist 21.15 Uhr. Nach und nach knipst Dresden seine Lichter an. In den kleinen Gassen rund um den Körnerplatz schalten sich die Straßenlaternen ein, das Blaue Wunder wird erleuchtet, die Elbschlösser werden angestrahlt, und in der Ferne dreht sich das bunte Riesenrad auf der Vogelwiese. Um diese nächtlichen Blicke vom Turm der Bergstation aus genießen zu können, lockten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) am vergangenen Wochenende mit verlängerten Fahrzeiten der Schwebebahn. Schwingt sie sich sonst kurz vor 21 Uhr das letzte Mal den Berg hinauf, konnten die Dresdner jetzt auch noch um Mitternacht einsteigen.
21.45 Uhr. Ein verliebtes Pärchen kommt aus dem Fahrstuhl. „Oh lala, c´est magnifique“, ruft der junge Mann. Anja aus Dresden ist mit ihrem französischen Freund gekommen, um ihm ihre Stadt bei Nacht zu zeigen. „Ich war schon einmal mit meinen Eltern hier oben auf der Plattform und war begeistert. Ich wollte mit meinem Freund Olivier unbedingt mal hoch fahren wenn es dunkel ist, weil man dann nicht nur einen tollen Ausblick über das nächtliche Dresden hat, sondern es noch dazu richtig romantisch ist“, lächelt die Studentin. Denn jetzt haben die beiden die Plattform ganz für sich allein.
Probeweise hatten die DVB die Fahrzeiten der Schwebebahn an den Wochenenden bis 24 Uhr verlängert, doch der große Ansturm auf die Aussichtsterrasse bei Nacht blieb bisher aus. In dieser Woche wird deshalb entschieden, ob es eine Fortsetzung der Nachtfahrten geben wird.

Mittwoch, 19.Juni 2002

Der Schwebebahn aufs Dach steigen / Zwei neue Aussichtsterrassen

Im Mai wurde die Loschwitzer Schwebebahn 101 Jahre alt. Kein Anlass zu feiern? Doch. Zum hundertjährigen Jubiläum wurde die Bahn noch rekonstruiert. Jetzt holt man das Fest nach, und die Bahn glänzt in neuer Farbe.
Am 22. und 23. Juni laden die Dresdner Verkehrsbetriebe zum Schwebebahnfest. 101 Jahre hat die Hängebahn nun schon auf dem Buckel und unzählige Gäste transportiert. Darunter befand sich auch der sächsische Prinz Friedrich August, der zur Jungfernfahrt am 6. Mai 1901 kam und im mit Lincrusta-Tapete ausgekleideten Fahrgastabteil nach oben schwebte.
Heute ist das Innere der Abteile bedeutend karger gestaltet. Dafür können Gäste ab Sonnabend einen Blick genießen, der nicht einmal der sächsischen Hoheit vergönnt war. Denn dem mehr als 20 Meter hohen Stationsturm kann man nun aufs Dach steigen. Die etwa 100 Quadratmeter große und neu konstruierte Aussichtsplattform bietet einen weiten Blick über die Stadt. Luisenhof, Fernsehturm und Blaues Wunder sind einige der Wahrzeichen Dresdens, die man ohne störende Baumwipfel betrachten kann. Und bei klarem Wetter soll man gar bis nach Tschechien sehen können.
Der Weg nach oben führt entweder über eine Treppe oder, für Schwindelfreie, über einen verglasten Aufzug, der die Fassade hochfährt. Bislang ist die Fahrt noch kostenlos, soll aber demnächst ein bis zwei Euro kosten.
In Höhe des Bahnsteigdaches ist eine zweite Terrasse entstanden. Die Verkehrsbetriebe erhoffen sich von den neuen Aussichtspunkten einen Zuwachs an Besuchern. Schließlich beträgt der Deckungsbeitrag der Schwebebahn nur 35 Prozent. Betriebsleiter Axel Joel ist zuversichtlich. „Als wir mit der Umstellung auf den führerlosen Verkehr 1996 die erste Aussichtsplattform eingerichtet haben, stiegen die Besucherzahlen auf das Doppelte“, sagt er und rechnet mit 25 Prozent Zuwachs.
Wer möchte, kann auch einen Blick in das Maschinenhaus am Fuße der Bergstation werfen. Dort drehen sich sechs große Räder, elektrisch angetrieben. Sie ziehen die Bahn nach oben und führen sie nach unten. 4,20 Meter Durchmesser haben die größten von ihnen, über die die Seile laufen.
Seit März 2001 war die Schwebebahn gesperrt. Für mehr als zweieinhalb Millionen Euro wurden feine Haarrisse in den Trägern beseitigt, die oberen Teile der Stützen erneuert, Bahnsteigdächer und Wagen saniert. 230 Tonnen Stahl wurden dafür verarbeitet. „Wir gehen jetzt davon aus, dass die Bahn uns in den nächsten 30 bis 40 Jahren keine Probleme mehr macht“, sagt DVB-Vorstand Frank Müller-Eberstein zur Wiedereröffnung.
Ein Effekt der Sanierung: Die Bahn ruckelt nicht mehr, fährt ruhiger. Die Schienen sind nicht mehr mit den Fahrbahnträgern verschweißt, sondern liegen auf dämpfendem Kunststoff. Solcher Komfort fehlte Prinz Friedrich August.

Montag, 24. Juni 2002

Eine Bahn-Veteranin schwebt wieder

Die großen Räder im Maschinenraum drehen sich fast unaufhörlich. Gerade erklärt Carsten Lauterbach von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) der staunenden Besucherschar, wie die Schwebebahn, vom dritten Elektromotor angetrieben, über Seile zu Tal gezogen wird. Plötzlich steht das Räderwerk still. Der kurze Halt ist zum Glück keine Notbremsung, er entpuppt sich als Gag des DVB-Löwen Leo, der zusteigt und die Fahrgäste überrascht. Das Maskottchen der Dresdner Verkehrsbetriebe wurde begleitet von einem Schaffner in historischer Uniform mit Handy und einer prominenten Vertreterin aus den Anfängen der Dresdner Schwebebahn, Luise von Toscana, alias Birgit Lehmann.
Im Jahr 1901 ging die älteste Schwebebahn der Welt am Loschwitzer Elbhang erstmals in Fahrt. Mit grünen Girlanden geschmückt, war die Bahnveteranin beim großen Schwebebahnfest am Wochenende unermüdlich im Einsatz. Zwei Tage lang feierten die Verkehrsbetriebe mit Hunderten Dresdnern und Gästen die Wiedereröffnung der Hängebahn nach der Rekonstruktion.
Die Geschichte der Dresdner Schwebebahn und ihrer Schönheitskur war nachzuerleben. Rolf und Anita Hohlfeldt kamen mit ihren Gästen aus Sebnitz hierher. Rolf Hohlfeldt: „Wir sind beeindruckt von der Bahn, der Landschaft und davon, wie viel sich in Dresden getan hat.“ Auch der Ex-Umweltdezernent der Stadt, Klaus Gaber, nutzte mit seinen zwei Sprösslingen die Gelegenheit: „Wir nehmen die Schwebebahn oft für Ausflüge. Schön, dass sie auch noch mehr als touristische Attraktion ausgebaut wird, immerhin belastet sie ja auch finanziell die Verkehrsbetriebe.“
Bald gibt es auch wieder wie einst eine Einkehrstätte oben an der Schwebebahn. An Stelle der ehemaligen Gaststätte „Loschwitzhöhe“ wollen die Verkehrsbetriebe ein Gastronomie- und Hotelgebäude errichten. „Es steht fest, dass wir das Grundstück von der Stadt erwerben werden. Es gab noch mehr Bewerber, die allerdings Wohnbebauung vorsahen“, sagt DVB-Sprecherin Anja Ehrhardt. Für die Bergbahn-Gaststätte werde noch ein Betreiber gesucht.

Mittwoch, 14. November 2001

Schwebebahn wird erst im Frühjahr fertig

Ganz langsam und sanft nach Oberloschwitz hinauf gleiten, den herrlichen Ausblick genießen und dazu ein paar Erläuterungen hören - auf dieses Vergnügen müssen die Dresdner und ihre Gäste noch eine ganze Weile verzichten. Denn statt wie geplant im Herbst werden die Bauleute nun erst im kommenden Frühjahr mit der Sanierung der historischen Schwebebahn fertig. Die erste Fahrt der verjüngten alten Dame ist für Ende März oder Anfang April vorgesehen; die Nachfeier des 100. Geburtstages wird gleich mit dem 101. zusammen gelegt.
Als Grund für die Verzögerung nennt Frank Müller-Eberstein, Technischer Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe, vor allem die zusätzlichen Arbeiten an der Bergstation. "Wir hatten es nicht mehr zu hoffen gewagt", sagte Müller-Eberstein. "Aber es ist uns gelungen, die Genehmigungen für zwei neue Aussichtsplattformen zu bekommen." Die Gäste können künftig nicht nur von der Terrasse, sondern auch von einem Balkon und vom Dach des Turmes hinunter ins Elbtal schauen. Ganz oben reicht der Blick sogar bis weit übers Schönfelder Hochland.
Der acht mal zehn Meter große Balkon befindet sich etwa dort, wo das halbrunde Blechdach der Bergstation aufhört: Dadurch ist er von unten gar nicht zu sehen und stört nicht den Gesamteindruck. Hinaufsteigen können die Gäste von der Terrasse aus. Aufs Dach des Turmes gelangen sie über eine Treppe im Gebäudeinneren oder mit einem Fahrstuhl an der Rückseite.
"Die Arbeiten an der Bergstation sind nur möglich, wenn die Maschine außer Betrieb ist", sagte der DVB-Vorstand. "Deshalb haben wir uns entschlossen, jetzt gleich alles auf einmal zu erledigen, damit wir die Schwebebahn nicht noch einmal stilllegen müssen." Mit der Sanierung der Tragkonstruktion ist die Firma Maschinen- und Stahlbau Dresden so gut wie fertig, es fehlt nur noch ein bisschen Farbe. Übernächste Woche kommt der TÜV - dann können die Gerüste abgebaut werden. Bis Ende des Jahres sollen Stützen und Fahrschienen wieder frei und die Kräne verschwunden sein. Auch das bedeutet Zeitverzug: Nach Angaben der Firma behinderten die vielen Regentage das Streichen der fertig montierten Konstruktion.
Einschließlich der zusätzlichen Arbeiten an der Bergstation kostet die Sanierung der Schwebebahn reichlich fünf Millionen Mark (2,6 Millionen Euro). Den Einnahmeverlust durch die um ein halbes Jahr verlängerte Bauzeit beziffert Müller-Eberstein mit etwa 51'000 Euro. An Wochentagen benutzten normalerweise etwa 800 Leute die Schwebebahn, an Wochenenden 1'500. Schlechte Monate seien nur der November und der Januar.

Samstag, 3. Februar 2001

Verjüngungskur für eine "alte Dame"

Wer den herrlichen Blick aus der Loschwitzer Schwebebahn noch einmal genießen möchte, der sollte sich beeilen: Am 26. Februar wird das historische Verkehrsmittel für etwa sieben Monate stillgelegt. In dieser Zeit lassen die Dresdner Verkehrsbetriebe ihre "alte Dame" gründlich rekonstruieren. Die Fahrschienenträger und die oberen Teile der Stützen werden komplett erneuert, außerdem tauscht man Verschleißteile aus, saniert Dächer und überholt die Fahrzeuge. Für eine noch bessere Aussicht erhält der 20 Meter hohe Aussichtsturm an der Bergstation voraussichtlich einen gläsernen Fahrstuhl.
Nötig wurde die Generalreparatur, weil sich in den Trägern feine Haarrisse gebildet hatten - obwohl die letzte Rekonstruktion noch gar nicht lange zurückliegt. Von 1984 bis 1991 war die gesamte Anlage einschließlich der Stützen erneuert worden. "Doch es gab damals gewaltige Kapazitäts- und Materialprobleme", sagte DVB-Hochbaumanager Gerd Richter. "Stützen, Fahrschienenträger und Fundamente wurden von verschiedenen Betrieben berechnet, die Koordinierung lief nicht optimal. Außerdem gab´s den in Frage kommenden Stahl nur in der ehemaligen Sowjetunion und leider nicht in der erforderlichen Qualität." Folge: Die Konstruktion war Temperaturschwankungen nicht gewachsen. Besonders die Punkte, an denen die Fahrschienenträger auf den Stützen ruhen, erwiesen sich als Schwachstellen.
Laut DVB-Vorstand Frank Müller-Eberstein traten die ersten Probleme bereits 1993 zu Tage. 1998 ergab ein Gutachten, dass der Zustand zwar noch nicht kritisch sei, dass die DVB aber regelmäßig kontrollieren müssten. Der Aufwand dafür wurde bald so hoch, dass man lieber eine Sanierung ins Auge fasste. Den Zuschlag für die Ausführung erhielt die Firma Maschinen- und Stahlbau Dresden (MSD).
Anders als bei der Rekonstruktion zu DDR-Zeiten wird das Material diesmal nicht per Hubschrauber eingeflogen: Die MSD will mit zwei Turmdrehkränen an der Berg- und an der Talstation arbeiten. Für den damit nicht erreichbaren mittleren Abschnitt wird ein Montagewagen auf Schienen eingesetzt. "Durch die Lage am Elbhang ist der Materialtransport eine große Herausforderung", sagte Projektingenieur Rüdiger Schwarz.
Und auch die Vorfertigung der Teile und Baugruppen hat es in sich: Die Konstruktion für den Großauftrag umfasst stolze 200 Zeichnungen. Der Stahl ist heute kein Problem mehr und entspricht den Standards aus dem Eisenbahn-Brückenbau. Entgegen landläufigen Vorstellungen handelt es sich dabei um starkes Blech, das verschweißt und verschraubt wird.
"Auch an den letzten Tagen vor der Stilllegung ist die Schwebebahn noch absolut sicher", sagte Müller-Eberstein. "Die Schwachstellen werden täglich überprüft." Wieder in Betrieb gehen soll die Bahn nach ihrer drei bis vier Millionen Mark teuren Verjüngungskur im Oktober. Dann wird auch der 100. Geburtstag, der eigentlich am 6. Mai ist, würdig nachgefeiert.

Mittwoch, 17. Januar 2001

Frost treibt Risse in Schwebebahn-Stützen

Die Loschwitzer Schwebebahn wird ihr 100-jähriges Jubiläum nicht in Betrieb erleben. Sie muss spätestens Ende Februar stillgelegt werden. Grund: Immer größer werdende Risse in den Stahlträgern.
"Wenn die Temperaturen bis auf minus 20 Grad sinken, werden wir die Bahn sofort stoppen", sagt Anja Erhardt, Sprecherin der Dresdner Verkehrsbetriebe. Seit einem halben Jahr müssen die 33 Pfeiler, an denen entlang die zwei Wagen bergauf und -ab gleiten, täglich geprüft werden. Die Aufsicht haben laut Ehrhardt der TÜV und das Sächsische Wirtschaftsministerium.
Die DVB-Sprecherin: "Durch die Temperaturschwankungen zieht sich die gesamte Konstruktion zusammen oder dehnt sich aus, bis zu 18 Zentimeter. Es sind vor allem an den oberen Tragkonstruktionen erhebliche Risse entstanden." Mittlerweile seien die Risse so stark, dass die Bahn spätestens am 26. Februar stillgelegt werden soll. Experten hätten festgestellt, dass sowohl der für die Stützen verwendete Stahl als auch die statische Berechnung nicht den Anforderungen entsprechen.
Dabei wurde die Schwebebahn erst von 1984 bis 1991 sieben Jahre lang rekonstruiert. "Für die Fehler werden wir wohl heute keinen mehr zur Verantwortung ziehen können", sagt die DVB-Sprecherin. Reichlich 1'200 Fahrgäste, vorwiegend Touristen, genießen an Wochenenden die 273 Meter lange Fahrt mit der Aussicht über ganz Dresden - wochentags sind es gut 200.
Die Frage, ob denn jetzt mit reduzierter Fahrgastzahl gefahren werde, verneint der DVB-Mann an der Talstation. Auch ganze Schulklassen könnten ohne Probleme in den 40-Personen-Wagen einsteigen. An der Bergstation wacht ein Schlosser über die Technik. Zu dem Problem mit den Rissen wisse er nichts. "Da müssen Sie den Kollegen in der Talstation fragen."
Bislang gilt die Loschwitzer Schwebebahn als sicher. Die einzigen beiden Unfälle verursachten zu hoch beladene Fahrzeuge, die am Veilchenweg mit der Gondel zusammenstießen. 1932 war es ein Möbelwagen, im Oktober 1998 ein mit Containern beladener Lkw. Das tragischste deutsche Schwebebahnunglück ereignete sich im April 1999 in Wuppertal. Dort war offensichtlich eine Eisenklammer am Tragwerk vergessen worden. Fünf Tote und über 40 Verletzte waren die schlimme Bilanz. Die Wuppertaler Schwebebahn wurde wie die Dresdner von der Nürnberger Firma Schuckert & Cie. errichtet. Alljährlich übt die Dresdner Feuerwehr mit den Verkehrsbetrieben den Ernstfall, das Abseilen aus der Gondel. 1998 mussten die Passagiere so geborgen werden.
Die im Mai 1901 eingeweihte Schwebebahn soll wieder komplett sicher sein. Anja Erhardt: "Mittlerweile übersteigen nämlich die Aufwendungen für Wartung und Kontrolle das vertretbare Maß." Vom 5. März bis Oktober soll die Bahn saniert werden.
Vier Millionen Mark wollen die Verkehrsbetriebe in neue Tragwerke, neu aufgebaute Wagen und neue Dächer für die Berg- und die Talstation stecken. An den 20 Meter hohen Turm der Bergstation soll ein gläserner Fahrstuhl angebaut werden, damit von oben eine noch bessere Aussicht genossen werden kann. Und die eigentlich im Mai fällige 100-Jahrfeier, so Erhardt, soll dann am 3. Oktober nachgeholt werden.

Dienstag, 28. November 2000

Schwebebahn wird geprüft

Die Dresdner Schwebebahn ist außer Betrieb. Bis zum Mittwoch der kommenden Woche (6. Dezember) werden routinemäßig umfangreiche Durchsichten und Überprüfungen an der gesamten Anlage durchgeführt. Monteure der Dresdner Verkehrsbetriebe kontrollieren die Seilbahnsteuerung und die Signalanlage. Außerdem werden die Wagenfahrwerke, Bremsauslösung und Türantriebe der Fahrzeuge durchgecheckt. Auch die Antriebsmaschine und das 410 Meter lange Seil werden gründlich überprüft.
Vor allem Schüler und Touristen nutzen nach den Worten der Verkehrsbetriebe in der heutigen Zeit die Schwebeseilbahn, die als erste in der Welt im Mai 1901 in Dienst gestellt wurde. Sie verbindet die Dresdner Ortsteile Loschwitz und Oberloschwitz. Nach einer vollständigen Renovierung 1991 befördert die Bahn rund 280'000 Fahrgäste pro Jahr. In dem Wagen finden 40 Fahrgäste Platz. Auf der 273 Meter langen Strecke überwindet sie 84 Meter Höhenunterschied.
Zur Absicherung des Schülerverkehrs wird von Montag bis Freitag zwischen 6.30 bis 8 Uhr und 12.30 bis 15 Uhr ein Ersatzbus zwischen den Stationen eingesetzt.